Projektbeschreibung
« Karte Stolpersteine

01 August-Bebel-Str.
02 Bergstraße
03 Berliner Str.
04 Bischofstr.
05 Kleine Oderstr.
06 Buschmühlenweg
07 Carthausplatz
08 Franz-Mehring-Str.
09 Franz-Mehring-Str.
10 Fürstenwalder Str.
11 Gr. Müllroser Str.
12 Gubener Str.
13 Huttenstraße
14 Karl-Marx-Str.
15 Brunnenplatz
16 Karl-Marx-Str.
17 Lindenstraße
18 Puschkinstraße
19 Sophienstraße
20 Zehmeplatz
21 ul. Kopernika
22 Karl-Marx-Str.
23 Karl-Marx-Str.
24 Karl-Marx-Str.
25 Karl-Marx-Str.
26 Rosengasse
27 Wollenweberstr.
28 Lenné-Passage
29 ul. Sienkiewicza

2 Bergstraße 17

Max Berlowitz (1889 -   ?) Margarete Berlowitz, geb. Rau (1900 -   ?)
Eugen (1924 -   1992) Julius (1927 -   ?)
Frieda Rau, geb. Lemchen (1874 -   ?)
Max Berlowitz (1889 – ?) und seine Frau Margarete Berlowitz, geb. Rau (1900 – ?) lebten zusammen mit ihren Kindern Eugen (1924 – 1992) und Julius (1927 – ?) in der Bergstraße.

Die Eheleute Berlowitz betrieben in der Schmiedegasse 10/11 das erste Reformhaus der Stadt. Über das Schicksal von Max und Margarete Berlowitz sowie ihrer Mutter
Frieda Rau, geb. Lemchen (1874 – ?)
, ebenfalls wohnhaft in der Bergstraße 17, ist bis heute nur bekannt, dass sie 1942 nach Polen deportiert wurden.

Eugen Berlowitz emigrierte als Jugendlicher nach Schweden, sein Bruder Julius nach Palästina. Er lebt heute in Tel Aviv.


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2 Bergstraße 185

Karl Sobkowski (1892 -   1937) In der Bergstraße 185 wohnte Karl Sobkowski (1892 – 1937), der als Beizer und Polierer in der Frankfurter Möbelfabrik Mantz & Gerstenberger tätig war.

Karl Sobkowski war Organisator und erster Leiter des Roten Frontkämpferbundes in Frankfurt, 1926 wurde er auf Vorschlag der KPD als Abgeordneter in das Stadtparlament eingeführt, wo er klug und energisch für die Arbeiter eintrat. Durch einen Arbeitsunfall wurde Sobkowski zum Invaliden.

Bei der ersten Verhaftungswelle der Nazis nach ihrem Machtantritt wurde er inhaftiert und sollte wegen Hochverrats verurteilt werden.

1934 wurde er frei gesprochen, verstarb jedoch an den Folgen der Misshandlungen, die er in Haft erdulden musste.


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« Karte Spaziergang

A - Jüdische Anfänge
B - Alte Universität
C - Hebräischer Buchdruck
D - Heutige jüdische Gemeinde
E - Jüdisches Krankenhaus und "Judenhäuser"
F - Schicksale: Kinderarzt Dr. Herrmann Neumark
G - Synagoge
H - Jüdischer Friedhof
I - Schicksale: Familie Kurt Fellert
J - Gestapo-Leitstelle und Gruppe Hannemann
K - Architekt Konrad Wachsmann
L - Jüdische Unternehmer der Zwischenkriegszeit - Kaufhaus Hirsch
M - Jüdische Unternehmer der Zwischenkriegszeit - Bettfedernfabrik Neumann
N - Schicksale: Nissel Weißmann und Heinz Vater


Kontakt
Institut für angewandte Geschichte
Große Scharrnstraße 59
15230 Frankfurt (Oder)
E-Mail: info@instytut.net

Bank:
DKB
Bankleitzahl:
12030000
Kontonummer:
1001173325
Betreff:
Jüdisches Frankfurt

Initiativgruppe "Stolpersteine für Frankfurt (Oder) und Slubice"

Stolpersteinbroschüre - broszurka o kamieniach pamięci

Stolpersteine Teil I
Stolpersteine Teil II


Audioguide durch das jüdische Frankfurt (Oder)
(deutsch / 121MB)


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