Projektbeschreibung
« Karte Stolpersteine

01 August-Bebel-Str.
02 Bergstraße
03 Berliner Str.
04 Bischofstr.
05 Kleine Oderstr.
06 Buschmühlenweg
07 Carthausplatz
08 Franz-Mehring-Str.
09 Franz-Mehring-Str.
10 Fürstenwalder Str.
11 Gr. Müllroser Str.
12 Gubener Str.
13 Huttenstraße
14 Karl-Marx-Str.
15 Brunnenplatz
16 Karl-Marx-Str.
17 Lindenstraße
18 Puschkinstraße
19 Sophienstraße
20 Zehmeplatz
21 ul. Kopernika
22 Karl-Marx-Str.
23 Karl-Marx-Str.
24 Karl-Marx-Str.
25 Karl-Marx-Str.
26 Rosengasse
27 Wollenweberstr.
28 Lenné-Passage
29 ul. Sienkiewicza

15 Brunnenplatz / Karl-Marx-Straße

Julius Rosenbaum (1879 -   1944)
Erna Rosenbaum, geb. Meyersohn (1892 -   1944)
Julius Rosenbaum (1879 - 1944) war in zweiter Ehe mit Erna Rosenbaum, geb. Meyersohn (1892 - 1944) verheiratet und lebte in der Richtstraße 57 (heute Karl-Marx-Str.). Julius war Lehrer im Ruhestand und Kantor der Synagogengemeinde in Frankfurt.
1939 wanderten die beiden in die Niederlande aus und wurden ein Jahr später wegen ihrer Auswanderung für staatenlos erklärt.

1943 wurden sie aus dem KZ Westerbork nach Bergen-Belsen gebracht.

Im Januar 1944 erfolgte die Deportation nach Theresienstadt, von wo aus sie im Oktober 1944 nach Auschwitz gebracht wurden.


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15 Brunnenplatz, Synagogengedenkstein
(früher: Wollenweberstr. 59/60)

Dr. Martin Salomonski (1881 -   1944) 
Quelle: Naoum Cheer, Jüdische Gemeinde Frankfurt (Oder) Dr. Martin Salomonski (1881 - 1944) wuchs in Berlin auf. Nach dem Studium an den Universitäten Berlin und Tübingen sowie an der Berliner Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums war er ab 1910 Rabbiner in Frankfurt.

Während des Ersten Weltkrieges diente er von 1915 bis 1918 als Feldrabbiner, kehrte 1925 nach Berlin zurück und amtierte seitdem als Rabbiner der liberalen Gemeinde.
Er engagierte sich für die sozialen und kulturellen Belange der Berliner Jüdischen Gemeinde und versuchte in der NS-Zeit durch die Einwerbung von Spenden jüdische Einrichtungen zu sichern.

Dr. Martin Salomonski hatte sechs Kinder. Am 19.06.1942 wurde er mit seinen zwei Kindern Adolf Fritz und Ruth Mirjam in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Auch dort wirkte er als Prediger und Lehrer, bevor er am 16.10.1944 nach Auschwitz deportiert und dort umgebracht wurde. Seine beiden Kinder Adolf Fritz und Ruth Mirjam wurden ebenfalls von den Nationalsozialisten ermordet. Die anderen vier Töchter konnten im Exil überleben.

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A - Jüdische Anfänge
B - Alte Universität
C - Hebräischer Buchdruck
D - Heutige jüdische Gemeinde
E - Jüdisches Krankenhaus und "Judenhäuser"
F - Schicksale: Kinderarzt Dr. Herrmann Neumark
G - Synagoge
H - Jüdischer Friedhof
I - Schicksale: Familie Kurt Fellert
J - Gestapo-Leitstelle und Gruppe Hannemann
K - Architekt Konrad Wachsmann
L - Jüdische Unternehmer der Zwischenkriegszeit - Kaufhaus Hirsch
M - Jüdische Unternehmer der Zwischenkriegszeit - Bettfedernfabrik Neumann
N - Schicksale: Nissel Weißmann und Heinz Vater


Kontakt
Institut für angewandte Geschichte
Große Scharrnstraße 59
15230 Frankfurt (Oder)
E-Mail: info@instytut.net

Bank:
DKB
Bankleitzahl:
12030000
Kontonummer:
1001173325
Betreff:
Jüdisches Frankfurt

Initiativgruppe "Stolpersteine für Frankfurt (Oder) und Slubice"

Stolpersteinbroschüre - broszurka o kamieniach pamięci

Stolpersteine Teil I
Stolpersteine Teil II


Audioguide durch das jüdische Frankfurt (Oder)
(deutsch / 121MB)


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